HTP-Fachforum 2017

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Hintergrund

Hydrothermale Prozesse (HTP) wandeln wasserreiche, biogene Reststoffe in flüssige, feste oder gasförmige Kohlenstoffträger um. Ihre weiterveredelten Produkte weisen ein weites Anwendungspotenzial auf. Für eine bio-basierte Wirtschaft können hydrothermale Prozesse eine Schlüsseltechnologie bilden.

Bislang wenig genutzte Potenziale wasserhaltiger Reststoff- und Biomasseströme können durch HTP erschlossen werden. Die Verfahren eignen sich auch zur Rückgewinnung von Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor oder zur Behandlung von schadstoffbelasteten Materialien. Es können feste und flüssige Energieträger erzeugt werden. HTP-Produkte eignen sich auch zur werkstofflichen Nutzung, z. B. als Trennmittel, Katalysatorträger, Füllstoff oder im Aktivkohlebereich. In der Verwertung von Klärschlämmen, Gärresten oder organischen Abfallströmen kann diese Technologie neue Produktwege eröffnen.

Hydrothermale Prozesse bieten als Plattformtechnologie die Basis für eine Vielzahl neuer Wertschöpfungsketten, die es zu erschließen gilt. Die Integration dieser Prozessströme in die stofflich-energetische Koppelproduktion der Bioökonomie eröffnet ein großes Marktpotenzial für Produkte und entsprechende Verfahrenstechnologien.

 


Call for Papers & Posters

HTP-Fachforum 2017

Barbara Reddig (DLR Projektträger)

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) veranstaltet am 12. und 13. September 2017 das HTP-Fachforum „Hydrothermale Prozesse zur stofflichen und energetischen Wertschöpfung“, das an mehrere Veranstaltungen zu diesem Thema anknüpft. Für die Ausgestaltung des Programmes rufen wir hiermit zum Call for Papers & Posters auf und laden Interessenten aus Wissenschaft und Wirtschaft herzlich ein, sich zu beteiligen! Im Mittelpunkt des Forums steht die gesamte Wertschöpfungskette der hydrothermalen Umwandlung –  angefangen von den Ausgangsstoffen, den Prozessen und deren technologische Umsetzung, den Produkten und die jeweils damit verbundenen Rand- und Rahmenbedingungen.